Das Gemeinsame Zukunftskonzept 2030 für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum ist eine raumplanerische Vision, die zeigt, wie der Raum auf beiden Seiten der Oder und der Lausitzer Neiße 2030 aussehen soll. Es wurde seit 2014 durch den Ausschuss für Raumordnung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit (kurz: Deutsch-Polnischer Raumordnungsausschuss) erarbeitet und ist ein Beitrag zur Umsetzung der Vereinbarungen zur guten Nachbarschaft und freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen.

Das Gemeinsame Zukunftskonzept 2030 gründet in der Erfahrung der Zusammenarbeit zu Fragen der Raumentwicklung im Deutsch-Polnischen Raumordnungsausschuss und greift bestehende Pläne und Konzepte der Raumentwicklung auf. Konkrete Leitlinien und Handlungsansätze wurden gestützt auf das Wissen über die wichtigsten Herausforderungen und Chancen des deutsch-polnischen Verflechtungsraumes entwickelt. Dabei zeigt das Gemeinsame Zukunftskonzept 2030 vor allem das Potenzial und die Entwicklungsmöglichkeiten des Verflechtungsraumes auf – es enthält keine formalen planerischen Festlegungen. Es ist jedoch als beiderseits abgestimmte raumordnerische Handlungsempfehlung für die zuständigen Behörden, Einrichtungen und Entscheidungsträger zu verstehen.

Nur das Zusammenwirken vieler Menschen und Institutionen füllt das Gemeinsame Zukunftskonzept 2030 mit Leben. Es soll dazu motivieren und inspirieren, die Zusammenarbeit im deutsch-polnischen Verflechtungsraum weiter zu vertiefen und die Aufmerksamkeit für diesen Raum auf europäischer und nationaler Ebene erhöhen. Zugleich leistet es mit seiner spezifischen, grenzübergreifenden Perspektive einen Beitrag zur Diskussion über zukünftige Schwerpunkte der europäischen Kohäsionspolitik.

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