Grenzraumstudie (Textteil)
I Daseinsvorsorge / Dostęp do dóbr i usług
II Verkehrliche Erreichbarkeit / Dostępność komunikacyjna
III Wirtschaft & Innovation / Gospodarka & innowacyjność
IV Tourismus, Kultur & Umwelt / Turystyka, kultura & środowisko
Va Daseinsvorsorge im grenznahen Nachbarschaftsraum / Dostęp do dóbr i usług w strefie sąsiedztwa blisko granicy (N/pn)
Vb Daseinsvorsorge im grenznahen Nachbarschaftsraum / Dostęp do dóbr i usług w strefie sąsiedztwa blisko granicy (S/pd)

Grenzraumstudie für den sächsisch-niederschlesischen Grenzraum

Die Verwaltungen des Freistaates Sachsen und der Wojewodschaft Niederschlesien intensivierten, unter Einbeziehung der Lebuser Wojewodschaftsverwaltung, zwischen Anfang 2017 und Anfang 2020 im Rahmen des Projekts Smart Integration ihre Zusammenarbeit. Damit knüpften die Partner direkt an das modellhafte deutsch-polnische Kooperationsprojekt „Gemeinsam für den Grenzraum Niederschlesien-Sachsen“ an.

Als eines der wichtigsten Ergebnisse dieser Zusammenarbeit stellte das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI)* am 7. November 2019 im Schlesischen Museum zu Görlitz die Grenzraumstudie für den sächsisch-niederschlesischen Grenzraum der Öffentlichkeit vor.

* Aufgrund der Bildung der neuen Sächsischen Staatsregierung ist seit dem 20.12.2019 das neu geschaffene Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung (SMR) für den Bereich Raumordnung zuständig.

Es handelt sich bei der Sächsisch-Niederschlesischen Grenzraumstudie um das erste bilaterale strategische Dokument, welches das „Gemeinsame Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum – Vision 2030“ (GZK 2030) auf regionaler Ebene konkretisiert.

In der Studie werden im Text und in vier thematischen Karten die Handlungsfelder „Daseinsvorsorge und Zugang zu Gütern und Dienstleistungen“, „Verkehrliche Erreichbarkeit“, „Wirtschaft und Innovation“ sowie „Tourismus, Kultur und natürliche Umwelt“ betrachtet.

Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Görlitz/Wokrjes Zhorjelc und den Verwaltungen der Städte und Gemeinden der polnischen Grenzkreise powiat zgorzelecki und powiat żarski eine Detailkarte „Daseinsvorsorge im grenznahen Nachbarschaftsraum“ erarbeitet, in Anlehnung an die Karten des Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die Grenzraumstudie ergänzt sich mit der Sozioöokonomischen Analyse für den sächsisch-niederschlesischen Grenzraum, die vom Institut für Territoriale Entwicklung in Breslau (IRT) ebenfalls im Rahmen des Projekts Smart Integration erarbeitet worden ist.

In den Prozess zur Erarbeitung der Grenzraumstudie waren neben dem SMI und dem IRT im Rahmen einer Expertenkommission das Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie, der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien/Regionalny zwjazk planowanja Hornja Łužica-Delnja Šleska und die Landesdirektion Sachsen einbezogen.

Darüber hinaus fanden thematische Regionalforen und eine Online-Konsultation statt, durch die weitere regionale Akteure und die breitere Öffentlichkeit die Gelegenheit erhielten, sich an der Erarbeitung der Studie zu beteiligen.

Grenzraumstudie (Textteil)

Den zweisprachig deutsch-polnischen Textteil der Grenzraumstudie einschließlich der im Text enthaltenen Karten und Grafiken können Sie hier herunterladen:

Thematische Karten

Die vier thematischen Karten der Grenzraumstudie umfassen:

Die vier Karten stehen in druckfähiger Auflösung in einer PDF-Datei zum Download bereit:

Detailkarte des grenznahen Nachbarschaftsraums

Die Detailkarte „Daseinsvorsorge im grenznahen Nachbarschaftsraum / Dostęp do dóbr i usług w strefie sąsiedztwa blisko granicy“ umfasst:

Sie liegt ebenfalls als druckfähige Datei im PDF-Format vor:

Sozioökonomische Analyse

Die sozioökonomische Analyse des sächsisch-niederschlesischen Grenzraums stellt das Institut für territoriale Entwicklung in Breslau (IRT) auf seiner Website im Zusammenhang mit dem Bericht über die Konferenz am 7. November 2019 in Görlitz in polnischer Sprache als PDF-Download zur Verfügung:

Die deutschsprachige Version der Analyse (PDF-Datei) können Sie hier herunterladen:

Vorstellung der Grenzraumstudie am 7. November 2019 in Görlitz

Informationen der Sächsischen Staatskanzlei bzw. des zuständigen Staatsministeriums zur Vorstellung der Grenzraumstudie am 7. November 2019 in Görlitz:

Am Rande der Veranstaltung führte Susanne Sodann von der Sächsischen Zeitung in Görlitz ein Interview mit Martin Reents, dem Bearbeiter der Studie vom Büro INFRASTRUKTUR & UMWELT in Potsdam. In dem Gespräch geht es um mehrere Schwerpunkte der Studie und um Schlussfolgerungen, die sich aus ihr für den sächsisch-niederschlesischen Verflechtungsraum ergeben (PLUS-Artikel).