Titel

Raumordnungsbericht 2017

Basisdaten

Herausgeber

  • Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn

Jahr der Veröffentlichung

  • 2017
Verfahren

Aktueller Planungsstand

  • Veröffentlicht 2017
Kurzbeschreibung

Hintergrund

  • Das Raumordnungsgesetz des Bundes (ROG) schreibt vor, dass das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in regelmäßigen Abständen gegenüber dem für Raumordnung zuständigen Bundesministerium Raumordnungsberichte (ROB) zu erstellen hat. Diese werden zur Vorlage an den Deutschen Bundestag verwendet. Nach dem Raumordnungsgesetz sind folgende Themen zu behandeln:
    • die bei der räumlichen Entwicklung des Bundesgebietes zugrunde zu legenden Tatsachen (Bestandsaufnahme, Entwicklungstendenzen),
    • die im Rahmen der angestrebten räumlichen Entwicklung durchgeführten und beabsichtigten raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen,
    • die räumliche Verteilung der raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen des Bundes und der Europäischen Gemeinschaft im Bundesgebiet,
    • die Auswirkungen der Politik der Europäischen Gemeinschaft auf die räumliche Entwicklung des Bundesgebietes.

Inhalt

  • Am 18. Oktober 2017 hat das Bundeskabinett den aktuellen Raumordnungsbericht (ROB) des BBSR verabschiedet.
    Das BBSR legt den ROB als eigenständigen Bericht gemäß § 25 Abs. 2 ROG vor.
  • Der Bericht 2017 ist erstmalig thematisch fokussiert und soll die Umsetzung des Leitbildes „Daseinsvorsorge sichern“ unterstützen. Er umfasst 140 Seiten und dokumentiert auf zahlreichen Karten und Abbildungen regional differenzierte Ergebnisse. Dabei werden die grundlegenden Zusammenhänge zwischen demografischer und wirtschaftlicher Entwicklung sowie die Herausforderungen der Raumordnung bei der Sicherung der Daseinsvorsorge aufgezeigt. Außerdem werden ausgewählte Bereiche der Daseinsvorsorge im Zusammenspiel von Raumordnung und Fachplanungen vertieft analysiert. Ein weiterer Aspekt betrifft die Rolle von Mobilität und digitaler Infrastruktur im Kontext der Daseinsvorsorge. Abschließend werden die zentralen Ergebnisse der empirischen Analysen und grundlegende Handlungsempfehlungen thematisiert.