Europäisches Zentrum für Grenzraumforschung entsteht in der Großregion

In der Großregion / Grande Région, im Verflechtungsraum Deutschlands, Frankreichs, Belgiens und Luxemburgs, wird ab dem 1. Januar 2018 das Europäische Zentrum für Grenzraumforschung seine Arbeit aufnehmen. In ihm arbeiten die Universitäten des Verbunds „Universität der Großregion – UniGR“ zusammen. Gegenstand der interdiszplinären Forschung des Zentrums sind „Border Studies“, Untersuchungen über die Bedeutung und Auswirkungen von Grenzen auf Wirtschaft, Politik, Soziales und Kultur. Das Projekt ist für den Zeitraum von drei Jahren angelegt und wird von der Europäischen Union mit Fördermitteln unterstützt.

In der Meldung über das Europäische Zentrum für Grenzraumforschung wird dessen Funktion genauer erklärt:

„Der Alltag in der Großregion Saarland, Lothringen, Luxemburg, Wallonien und Rheinland-Pfalz ist von Grenzen geprägt: für Pendler auf dem Weg zur Arbeit sind sie leicht zu überwinden, für Verwaltungen und Wirtschaftsunternehmen sind sie oft noch Barrieren. Das geplante Zentrum für Grenzraumforschung beschäftigt sich wissenschaftlich mit den Lebensrealitäten in Grenzräumen und will mit seiner Expertise regionale Akteure bei Entscheidungsprozessen unterstützen.

Dafür wird ab 1. Januar 2018 ein dreijähriges Arbeitsprogramm umgesetzt, das die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Partneruniversitäten eng vernetzt, für optimale Forschungsbedingungen sorgt, den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik fördert und von dem auch die Studierenden der Partneruniversitäten profitieren.

So ist etwa geplant, in einem dreisprachigen Fachglossar zentrale Begriffe der Border Studies zu erarbeiten und in einer Online-Datenbank wichtige Dokumente der Grenzraumforschung dreisprachig zu bündeln. Außerdem sind wissenschaftliche Seminare und öffentliche Podiumsdiskussionen rund um das Thema „Grenze“ und ihrer Herausforderungen vorgesehen. Ferner sollen die grenzüberschreitende und mehrsprachige Lehre vereinfacht und moderne Lösungen des Blended Learnings entwickelt werden.“

Weitere Details finden Sie auf der Website der Universität der Großregion.


Common Future Vision 2030 in English / La Vision Commune d’Avenir 2030 en français

The Common Future Vision for the German-Polish Interaction Area – Horizon 2030 – is available for download in English and French on www.kooperation-ohne-grenzen.de. Both the summary and the full document can be found in the sections „Future Vision“ and „Downloads“ of both language versions of the German-Polish Spatial Planning web portal.

La Vision Commune d’Avenir pour l’espace de liaisons germano-polonais – Horizon 2030 – est disponible en téléchargement en français et en anglais sur www.kooperation-ohne-grenzen.de. L’abrégé et le document complet on trouve dans les sections «Vision d’Avenir» et «Téléchargements» des deux versions linguistiques du portail web polono-allemand de planification spatiale.


Mitteilung der EU-Kommission: „Stärkung von Wachstum und Zusammenhalt in den EU-Grenzregionen“

Am 20.09.2017 hat die EU-Kommission eine Mitteilung an den Rat und das Europäische Parlament veröffentlicht. Sie thematisiert die „Stärkung von Wachstum und Zusammenhalt in den EU-Grenzregionen“ und legt Entwicklungshemmnisse sowie Ansätze zu deren Überwindung dar.

Die Mitteilung der EU-Kommission finden Sie auf den Seiten des Bereichs Regionalpolitik unter:

Mitteilung an den Rat und das Europäische Parlament

 


Gemeinsames Zukunftskonzept 2030 für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum verabschiedet

Der Ausschuss für Raumordnung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit hat in seiner 17. Sitzung am 1. Dezember in Berlin das „Gemeinsame Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum – Vision 2030“ (GZK 2030) verabschiedet.

Das GZK 2030 ist eine beiderseits abgestimmte raumordnerische Handlungsempfehlung für die zuständigen Behörden, Einrichtungen und Entscheidungsträger in beiden Ländern.

Die Umsetzung der im GZK 2030 formulierten Ziele wird vom Deutsch-Polnischen Raumordnungsausschuss unterstützt. Sie erfordert vielfältige, auch zivilgesellschaftliche Prozesse, die auf unterschiedlichen Ebenen ablaufen und von vielen Menschen und Institutionen getragen werden sollten.

Untersuchungen und Analysen auf beiden Seiten sollen fortgesetzt und gezielt vertieft sowie gemeinsame für beide Partner wichtige Initiativen zur räumlichen Entwicklung formuliert werden.

Die gesamten Inhalte des GZK 2030 finden Sie hier:

Gemeinsames Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum – Vision 2030


Die Broschüre „Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland“ ist online

Von der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) wurden am 9. März 2016 die „Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland“ verabschiedet.

Die vom BMVI aus diesem Anlass herausgegebene Broschüre können Sie von unserer Website herunterladen:

Mehr:

Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland 2016

 


Neuer polnischer Botschafter zum Antrittsbesuch in Potsdam

Brandenburg und Polen haben ein großes Interesse am Ausbau der bilateralen Beziehungen. Das bekräftigten Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und der neue Botschafter der Republik Polen, S. E. Prof. ord. Dr. habil. Andrzej Przyłębski, bei dessen Antrittsbesuch am 27. September 2016 in der Potsdamer Staatskanzlei.

Mehr:

Großes Interesse am Ausbau der Beziehungen: Neuer polnischer Botschafter zum Antrittsbesuch in Brandenburg.

Botschaft der Republik Polen in Berlin: Botschafter


Einladung zur Mitwirkung an der Diskussion zum Zukunftskonzept

Im Februar 2016 haben wir Ihnen die ersten Überlegungen zum Zukunftskonzept und erste Arbeitsmaterialien (thematische Karten zu Potenzialen und Entwicklungsmöglichkeiten) vorgestellt. Nun stellen wir Ihnen die nächste Etappe der Arbeit vor und laden Sie ein, zur Vision des Gemeinsamen Zukunftskonzeptes 2030 und den vorgeschlagenen Leitlinien der weiteren Entwicklung Stellung zu nehmen. Lassen Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Ihre Ideen zur Vision dieses Raumes im Jahr 2030!

Erste Projekte des Kooperationsprogramms INTERREG VA Polen-Sachsen bestätigt

Während der Sitzung des Begleitausschusses des Kooperationsprogramms INTERREG VA Polen-Sachsen am 5. und 6. Juli 2016 im Fürst-Pückler-Park Bad Muskau wurden Projekte aus den Bereichen „Gemeinsames Natur- und Kulturerbe“, „Regionale Mobilität“ sowie „Grenzübergreifende Aus- und Weiterbildung“ genehmigt.

Der Gesamtwert der Förderung beläuft sich auf knapp 21,6 Millionen Euro.

Mehr:

Zusammenstellung der Projekte, die während der Sitzung am 5. und 6. Juli 2016 in Bad Muskau durch den Begleitausschuss bestätigt wurden.

Zestawienie projektów zatwierdzonych do dofinansowania podczas posiedzenia Komitetu Monitorującego w dn. 5-6 lipca 2016 r. w Mużakowie.


Das deutsch-polnische Raumordnungsportal ist online

Pünktlich zum 25. Jubiläum des deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17. Juni 1991 hat der Ausschuss für Raumordnung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit am 1. Juni 2016 sein gemeinsames Raumordnungsportal der Öffentlichkeit präsentiert.

Es ist im Internet in beiden Sprachen abrufbar unter den Adressen:

www.kooperation-ohne-grenzen.de und www.kooperacja-bez-granic.pl.

Mehr:

Informationen des BMVI

Informationen des BBSR